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„Im Flachland was Neues“

„Mors, Mors“

Entdecken Sie das Hamburger Umland

Der Hamburger Gruß „Hummel, Hummel – Mors, Mors“ ist ein traditioneller, in Hamburg entstandener Ausruf, bei der eine Person jemanden mit „Hummel, Hummel“ anspricht, die darauf „Mors, Mors“ erwidert.
Der Gruß ist auf den 1854 verstorbenen Wasserträger Johann Wilhelm Bentz zurückzuführen, der unter dem Spitznamen Hans Hummel zu den alten Hamburger Originalen zählte und bis heute eine bekannte und populäre Hamburger Figur geblieben ist.
Die Kinder der Umgebung liefen dem schwer beladenen Wasserträger Bentz gerne hinterher und riefen ihm den Spottnamen „Hummel, Hummel“ zu. Bentz, der sich nicht wehren konnte, antwortete stets mit „Mors, Mors“, als Kurzform von „Klei di an'n Mors“. Letzteres wird als plattdeutsche Variante von Goethes Götz-Zitat („Leck mich am Arsch“) umschrieben. (quelle: wikipedia)

Elbchaussee & Blankenese

… die Herausforderung

Die Anfahrt über die ehemals dänische Prachtstrasse „ Elbchaussee“ stimmt schon auf das Erlebenis ein. Die Fülle bedeutsamer Villen und Herrenhäuser, eingegliedert in großzügige Parkanlagen und immer wieder Ausblicke über dem Hamburger Hafen bis nach Niedersachsen lässt herrschaftliches vermuten. Hier haben die hanseatische Reeder sich nicht nur Wochenendträume verwirklicht.
Den Nimbus der „feinen Adresse“ konnte die Elbchaussee bis heute aufrechterhalten. Sehenswerte Villen und der Jenischpark, wo bereits im 18. Jahrhundert Kartoffeln und Getreide angebaut wurde mit dem stilvollen Jenischhaus sind ebenso sehenswert wie die Nienstedtener Kirche und das Hotel Louis C. Jacob, deren berühmte Lindenterrasse von Max Liebermann verewigt wurde. Von März bis Mai begeistert die Elbchaussee mit zusätzlich prachtvolle, intensive Rhododendrenblüten.
Die Busfahrt endet auf dem berühmten Süllberg wo ein Rundgang durch das pittoreske Kapitäns- und Lotsendörfchen Blankenese starten kann. Bitte beachten Sie, dass pro Gästeführerin bis zu 25 Personen mitgehen können. Über schmale Treppen vorbei an reetgedeckte Katen und prächtige Kapitänshäuschen mit Klöntüren und maritime Dekorationen bieten sich immer wieder überraschende Ein- und Ausblicke. Angekommen am Strandweg sollte eine Lunch- oder Kaffeepause eingelegt werden wobei Kraft für den anstrengenden Rückweg gesammelt werden kann.
Bequemer ist der Rückweg nach Hamburg mit einer Barkasse, der Sie vom Anleger „Op ‚n Bulln“, in ca. 60 Minuten wieder zu den Landungsbrücken bringt. Kaffee und Kuchen oder ein kleines Buffet an Bord organisieren wir gerne dazu.

Altes Land

… bald auch Ihre neue Liebe

„Den Elbdeich lang und dann immer der Nase nach". Zur schönsten Jahreszeit riecht es im Alten Land so nach Frühling und Blüten, dass man gar nicht anders kann, als dem Duft zu folgen. Mit uns können Sie´s erleben und werden begeistert sein. Links und rechts vom Obstmarschenweg und entlang des Elbdeichs liegen die Gehöfte mit den großen reetgedeckten Fachwerkhäusern, den geschnitzten Prunkpforten und den blühenden Obstplantagen. Was für ein Anblick!

Im April ist es jedes Jahr soweit: Zuerst blühen die Kirschen, die Birnen und die Zwetschgen, dann Anfang Mai die „Äppel", wie die Altländer sagen. Wie das duftet! Und überall summt und brummt! Überzeugen Sie sich: Das Alte Land gilt als eine der schönsten und traditionsreichsten Landschaften Norddeutschlands.

Die Altländer bewahren ihre Kultur. Ihre gepflegten Fachwerkhäuser und ihre liebevoll angelegten Bauerngärten sind bei unserer Tagesfahrt eine Augenweide. Auch das „Museum Altes Land", das Kohlmeiersche Haus, ist einen Besuch wert.

Vier- und Marschlande

… Kirchen zwischen Gemüse und Blütenzauber

Ab geht's in Deutschlands größtes Blumen- und Gemüseanbaugebiet: die Vier- und Marschlande. Wir überqueren dazu zunächst die Tatenberger Schleuse, hinter der sich das Wassersportgebiet „Allermöhe" mit der olympiareifen Segel- und Ruderregattastrecke befindet.
Weiter geht's über die kleinen Deiche, vorbei an alten Gehöften und Unterglaszüchtereien. Mittags kehren wir in der Riepenburger Mühle ein: erst zur Führung, dann zum Essen. Danach besichtigen wir eine der schönen Kirchen und das Rieck Haus, ein Bauernhaus aus dem 16. Jh. Hier wird noch Plattdeutsch gesprochen aber wir erklären Ihnen die viele bekannte Redewendungen auch gerne auf Hochdeutsch.
Zum Schluss nochmal Blumen für alle: Wir besuchen einen Orchideenzüchter und lassen uns erklären wie die exotisch Schönheit uns lange erfreuen kann und welche Bedürfnisse sie an unsere Versorgung beansprucht. Ach Ja, mitnehen lassen sich die Schönheiten auch gerne, gegen entsprechende Bezahlung.

Lübeck & Travemünde

… die Königin der Hanse lädt in die Sommerfrische

Nach Besuch der Marienkirche der Marzipanstadt Lübeck geht's direkt an die Ostsee, der sehenswerte Ostseebäderstraße entlang. Eine Lunchpause können wir in Timmendorfer Strand anbieten wo Sie je nach Lust und Laune die Seebrücke oder das „Sea Life" erkunden können.

Ihren Informationshunger stillen wir anschließend in der Holsteinischen Schweiz.
Wir klären Sie über die Entstehungsgeschichte dieser einzigartigen Landschaft auf. Außer an der ungewöhnlichsten Poststelle Deutschlands wird in der Residenzstadt Plön und in Eutin Halt gemacht. Städtchen und Schlösser lassen wir uns nicht entgehen. Auch danach sind wir noch bei Puste! In Malente steht der Besuch einer Glasbläserei auf dem Programm. Wer dann noch nicht genug hat, für den haben weitere Ideen.

Buxtehude & Stade

Buxtehude besticht mit der malerische Altstadt und der St. Petri Kirche die uns schon bei der Anfahrt von weitem grüßt. Wer kennt nicht das Märchen vom Hasen und Igel. Wir erzählen Ihnen warum hier der Hund regelmäßig mit dem Schwanz bellt. Stade hingegen wartet mit sehenswerte Altstadtgassen, Schwedenspeicher, Westfleth, Krahn, Altländer Kate darauf erobert zu werden. Einen Rundgang mit der Apothekerin oder eine Altländerin in Sonntagstracht gehören hier zu den Highlights.

Lüneburg & Celle

Erleben Sie die einzigartigen Salz- und Hansestadt Lüneburg. Wandeln Sie auf den Spuren der ARD-Serie "Rote Rosen", begleiten Sie einen wahrhaftigen Nachtwächter oder treffen Sie auf berühmte Persönlichkeiten. Die Residenzstadt Celle bietet nicht nur mit dem Themenrundgang mit „Baumeister Timmermann“ und Witwe von Hastewas“ einen beeindruckenden Einblick. Auch Erlebnisführungen, klassische Stadtrundgänge, kulinarische Wanderungen und Schloss-Führungen sind hier im Angebot. Wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl.

Ludwigslust, Dömitz & Schwerin

Auf dem Weg nach Schwerin liegt der ehemalige Sitz der mecklenburgischen Herzöge Schloss Ludwigslust mit seine vergoldeten Dekorationen aus Papmaché, welche die Wände, Decken und Türen verzieren und auch die denkmalgeschütze Festung Dömitz ist ein kurzer Besuch wert.

In der Landeshauptstadt Schwerin bieten wir verschiedene Möglichkeiten. Der klassische Rundgang führt vorbei an dem alles überragenden Dom, über den Alten Garten zum Schweriner Schloss. Natürlich haben wir auch hier thematisches und klassisches Rundgänge und Fahrten zusammengestellt, damit Ihnen kein Höhepunkt der Stadt entgeht. Versäumen Sie nicht die prachtvollen Wohn- und Festräume der mecklenburgischen Großherzöge. Diese beeindrucken auf der Schloßführung mit historischem Mobiliar und kunstvollen Intarsienböden. Und schließlich ist auch eine Schifffahrt auf dem Schweriner See immer wieder ein Erlebnis.

Rostock & Warnemünde

Die Hansestadt Rostock mit ihren historischen Sehenswürdigkeiten zählte zur Zeit der Hanse - damals größer als Hamburg - zu einem der wichtigsten Mitglieder dieses Bundes und erlangte große Bedeutung als Handelsplatz. Entsprechend der traditionsreichen Geschichte hat Rostock zusammen mit Ihrem Seebad Warnemünde viele historische Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Ein sehr bekanntes Rostocker Großereignis ist die jährlich stattfindende viertägige Hanse Sail im Rostocker Stadthafen. Hier bewundern jedes Jahr rund eine Million Besucher Segelschiffe aller Art und Größe.

Nordseeküste

… die Nordsee vor unsere Toren

Bei dieser Fahrt überlassen wir nichts dem Zufall. Hierfür wird genau in den Gezeitenkalender geschaut! Für unsere Wattwanderung mit ortskundigem Führer ist das genaue Timing wichtig, damit Sie die unendliche Weite des Wattenmeeres und die interessante Unterwasserwelt (fast) trockenen Fußes erkunden können.
Entsprechend gestaltet sich das Programm unseres Tagesausflugs: unsere Fahrt durch Westholstein mit der Rosenstadt Elmshorn, an der Elbe entlang via Glückstadt und Brunsbüttel nach Dithmarschen.
Über den Nord-Ostsee-Kanal nehmen wir die Fähre. Vorbei geht's an Kohlanbauflächen und dem größten Windpark Norddeutschlands. Je nach Zeit sind eine Seehund-Aufzucht-Station und der größte Fischereihafen der Nordsee noch unser Ziel.

Lüneburger Heide

… die gesalzene Geschichte der Heide

Die alte Kulturlandschaft Heide erschließen wir uns abseits der Touristenströme. Unsere Gästeführerin begleitet sie auskunftsfreudig, zunächst ans Walderlebniszentrum Ehrhorn.
Eine kleine Stärkung und ein Heideschnäpschen machen Appetit auf noch mehr Infos über Schönheit und Pflege der Heide. Die gibt's während einer Kutschfahrt - mit etwas Glück sogar anschaulich, wenn uns Heidschnucken und ein Schäfer über'n Weg laufen.
Mittags lassen wir es uns vom Grillbuffet an einer alten Köhlerhütte oder in einem typischen Heiderestaurant schmecken. Gestärkt geht's in den Kunsttempel des Malers J. M. Bossard. Wer dann noch nicht den direkten Weg nach Hamburg nehmen möchte, dem organisieren wir einen gemütlichen Heimatabend in einer alten Wassermühle.